
Die drei Erstplatzierten: IM Christian Köpcke, IM Markus Lammers, IM Ilya Schneider (Foto: Thomas Hümmler)
Grafing – Bereits zum 7.Male ausgetragen und dennoch eine Premiere : Das 7. Schnellschachturnier der Schachunion Ebersberg-Grafing wurde am vergangenen Sonntag erstmals in Grafing und zwar in der Stadthalle ausgetragen. Bei besten Spielbedingungen war das hervorragend besetzte Turnier im Bronsteinmodus auch heuer wieder eine spannende, gelungene Veranstaltung.
Der Schachunion-Vorsitzende Georg Schweiger begrüßten das exklusive Feld von 53 Teilnehmern, darunter 10 Titelträger. So war von der Qualität her Besonderes geboten. Insgesamt 21 Schachspieler hatten eine Deutsche Wertungszahl (DWZ) höher als 2000 .Solch starke Spieler durch den interessanten Modus, den guten Ruf des Schachunion- Turniers und auch den Preisfonds von insgesamt 800.- Euro angelockt. Attraktiv war für viele zusätzlich die Verknüpfung mit der Schach-Ausstellung im Museum der Stadt Grafing.
Bei diesem Schnellschachopen wurde wieder mit Digitaluhren nach dem Bronstein-Modus gespielt ,ein System, bei der jeder Spieler pro Zug zusätzliche Zeitreserven erhält. Die 7 Runden nach Schweizer System wurden von Turnierleiter Georg Schweiger und dem Spezialisten für die Computer-Auslosung, Karl-Heinz Neubauer aus Zorneding in sieben Stunden abgewickelt.
Nach diesen sieben Partien hatte Markus Lammers , der Vorjahresdritte und jetzt für den Oberligisten Zugzwang München spielende Internationale Meister sechs Siege und nur eine Niederlage , was ihm mit 6 Punkten den ersten Platz brachte, für den er dank des Turnier-Sponsorings der Raiffeisen-Volksbank Ebersberg stattliche 300 Euro in Empfang nehmen konnte. Zweiter mit 5,5 Punkten wurde der aus Berlin angreiste IM Ilya Schneider ( Sfr. Berlin 1903) vor IM Christian Köpcke vom Sk Tarrasch München ( 2. Bundesliga).
Lokalmatador Ulrich Zenker aus Grafing hatte heuer etwas Pech und landete schließlich mit 4,5 Punkten als bester Landkreisspieler auf dem 12.Platz in diesem starken Teilnehmerfeld., immerhin einen halben punkt vor Mitfavorit IM Mikhail Fedorowski ( Tarrasch München ).
Den Sonderpreis für den besten Senior erhielt FM Matthias Steinbacher ( SC Gerresheim).als 7. Den Ratingpreis für den besten Spieler unter DWZ 2000 errang das große Vaterstettener Schachtalent Ferdinand Xiong , der mit seinen 4 Punkten auf einen für ihn ausgezeichneten 17.Platz kam. Der Ratingpreis für den Besten unter DWZ 1800 ging an Rudolf Martin vom SC kempten.